Top Ranking

Rank Name Rating Details
1 Tristar RK 6111
2 Tristar RK 6103
3 Severin Bp 2422
4 Kenwood RC 417
5 Gastroback 42518 Design

Die 5 besten Reiskocher im Vergleich

Die 5 besten Reiskocher: Reiskocher-Test

Reiskocher-Test: die 5 besten Reiskocher im Vergleich

Reiskocher sind einfach nur praktisch. Die elektrischen Geräte ermöglichen es, den Reis zum Menü zeitnah und perfekt gekocht zuzubereiten, ohne dass man den Reis lange auf dem Herd kochen, abgießen, Kochbeutel aufreißen oder ähnliche Arbeitsschritte in Kauf nehmen müsste. Meistens genügt es, Reis, Wasser und etwas Salz in das Gerät zu geben, das Gerät zu programmieren und dann abzuwarten.

Es gibt verschiedene Modelle, die zum Teil recht unterschiedlich funktionieren. Auf Kocher aus Kunststoff, die das Kochen von Reis in der Mikrowelle ermöglichen, soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden – die bestehen im Endeffekt aus einer dicht schließenden Plastikschüssel mit Siebeinsatz. Es geht hier um elektrische Reiskocher, die von verschiedenen Firmen im europäischen Raum vertrieben werden, in Läden vor Ort erstanden werden oder relativ leicht im Internet bestellt werden können. Geräte von asiatischen Herstellern, die hier nicht im Handel sind und einen Spannungsumwandler benötigen würden, werden nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Bewertungen:

Der Tristar RK 6111 fasst 1,0 l und ist damit nicht besonders groß. Trotzdem ist das Gerät nicht schlecht. Der Tristar RK 6103 dagegen kann nur 0,6 l aufnehmen, ist also eher für Single-Haushalte oder Paare geeignet. Deutlich stromintensiver ist der Severin Reiskocher Bp 2422, der dafür mit 1,8 l Fassungsvermögen auch für Familien lohnt. Der Kenwood RC 417 braucht auch etwas mehr Strom, kann dafür aber auch zum Dampfgaren genutzt werden. Der Gastroback 42518 Design Reiskocher funktioniert ähnlich, ist aber im Design etwas ausgefallener. Alle vorgestellten Kocher haben ihre guten Seiten – schlecht ist keines der Geräte. Welches letztendlich gekauft wird, das sollte aufgrund der ganz individuellen Situation, der geplanten Nutzung und nach persönlichen Präferenzen entschieden werden. Die Reihenfolge, in der die Produkte hier aufgeführt sind, orientiert sich an der Verfügbarkeit im Handel: Wie leicht sind die Geräte zu finden, wie sieht es mit der Lieferbarkeit aus, wie weit verbreitet sind sie letztendlich?

Reiskocher im Test – Tristar RK 6111

Reiskocher - Tristar RK 6111

Beschreibung

Der Reiskocher sieht zunächst einmal sehr unscheinbar aus, er ist – wie die meisten Geräte der Marke Tristar – aus Edelstahl gefertigt und mit schwarzem Kunststoff abgesetzt. Schlichtes Design ist nicht unbedingt etwas schlechtes, und Topfdeckel sowie seitliche Henkel zum Tragen geben dem Gerät das Aussehen eines schlichten Kochtopfes – wären da nicht die Schalter an der Front. Die Schalter sind beleuchtet, und der Kocher hat selbstverständlich einen Auslauf-Trockengehschutz. Das Gerät hat einen transparenten Deckel und kommt mit Messbecher und Löffel daher. Der Messbecher dient der genauen Abmessung von Reis- und Wassermenge, der Löffel wird benötigt, um den Reis nach dem Kochvorgang etwas aufzulockern, ohne dass der Reis am Löffel festklebt. Mit einem Gewicht von 2 kg und den Maßen 24 x 24 x 20 cm ist der Reiskocher nicht besonders groß oder schwer, er lässt sich leicht auch in kleinen Küchen unterbringen. Mit einer Leistung von 400 Watt ist das Gerät zudem noch etwas sparsamer als andere Reiskocher und übertrifft unter Umständen sogar Herd und Mikrowelle – es kommt auf die Nutzung an. Der Tristar RK 6111 fasst 1,0 l, ist laut Hersteller für Reisportionen von 1 – 5 Cups (also bis zu sechs Personen) geeignet. Das kommt jedoch nicht ganz hin – wird das Gerät mit mehr als 4 Tassen Reis befüllt, so kocht es über. Zudem kann der Reis nicht mehr richtig aufgelockert werden und verklumpt. Das ist eher unangenehm. Für Großfamilien ist der Tristar RK 6111 also eher nicht geeignet. Dafür hat die Marke Tristar gleichwertige Reiskocher mit einem anderen Fassungsvermögen im Angebot, die entsprechend für Singles, Paare oder Großhaushalte besser geeignet sind.

Handhabung

Ansonsten allerdings funktioniert der Tristar RK 6111 hervorragend: Sowohl bei der Zubereitung von nur einer Portion Reis als auch bei der Zubereitung größerer Mengen ist das Ergebnis geschmacklich einwandfrei. Schüssel und mitgelieferter Reislöffel lassen sich sehr leicht reinigen, und auch asiatische Reismischgerichte (Reis gekocht mit etwas kleingeschnittenem Gemüse und Gewürzen) lässt sich gut zubereiten, ohne dass die Wassermenge beim Kochvorgang geändert werden müsste.

Vor- und Nachteile

Ein großer Vorteil besteht in der Warmhaltefunktion. Ist der Reis fertig gekocht, schaltet sich das Gerät automatisch ab und der Reis kann bis zu vier Stunden warmgehalten werden, ohne dass Geschmack oder Konsistenz leiden. Auch der Preis des Tristar RK 6111 überzeugt: Der Reiskocher ist eigentlich überall für 20 bis 25 Euro erhältlich – die Investition lohnt auf jeden Fall. Daumen hoch und fünf Sterne für den Tristar RK 6111.

Reiskocher im Test – Tristar RK 6103

Reiskocher - Tristar RK-6103

Beschreibung

Der Tristar RK 6103 sieht ganz ähnlich aus wie das vorherige Gerät, denn die Produktreihe von Tristar ist in wiedererkennbarem Design gehalten. Sehr schick ist die weiße Kunststoffverkleidung, die an die Stelle des Edelstahls tritt. Auch hier ist der durchsichtige Deckel aus Glas dabei. Ein Messbecher und ein Löffel werden mitgeliefert, so dass die Abmessung von Reis und Wasser sowie das Durchmengen des frisch gekochten Reises einfach ist. Allerdings hat der Tristar RK 6103 nur 300 Watt, ist also deutlich sparsamer im Stromverbrauch. Wie sein großer Bruder ist der Reiskocher antihaftbeschichtet, lässt sich also leicht reinigen, und hat einen Trockengehschutz. Der Inneneinsatz lässt sich auch hier herausnehmen, was Reinigung und Servieren des Reises erleichtert. Allerdings hat der Tristar RK 6103 nur ein Fassungsvermögen von 0,6 l, ist also für größere Haushalte nicht geeignet. Die zubereitete Reismenge reicht allerdings für ein bis zwei Personen leicht aus. Das Gehäuse des Geräts ist aus Metall, wodurch ein Gewicht von 1,3 kg zustandekommt. Der Kocher ist nur wenig kleiner als das zuvor beschriebene Gerät, findet aber mit den Maßen 23 x 20 x 21 cm auch in kleinen Modulküchen und Küchenzeilen Platz. Eine ausführliche Anleitung auf Deutsch, Englisch und Französisch erklärt den Gebrauch des Geräts.

Handhabung

Im Vergleich zur Reiszubereitung mit dem Herd oder in der Mikrowelle ist der Reiskocher sehr sparsam im Verbrauch, sowohl bei Wasser als auch hinsichtlich des Stroms. Der Reis gelingt mit diesem Gerät garantiert, man kann eigentlich gar nichts falsch machen. Kochbeutel, Uhr und andere Hilfsmittel erübrigen sich, denn das Gerät wird einmal eingestellt und befüllt, dann schaltet er sich automatisch ab, wenn der Reis fertig ist. Allerdings hat dieses Gerät keine Warmhaltefunktion, der Reis sollte also wirklich erst 15 bis 20 Minuten vor dm geplanten Essen gekocht werden (so lange benötigt der Kocher), sonst leidet die Qualität.

Vor- und Nachteile

Neben dem in Europa beliebten Langkornreis kann auch asiatischer Rundkornreis im Tristar RK 6103 zubereitet werden, und sogar Sushireis gelingt gut – und damit ist das Gerät vor allem für junge Leute, die sich an fremde Gerichte herantrauen und keine komplexen Kochvorgänge erlernen wollen, fantastisch. Das Manko der fehlenden Warmhaltefunktion wird durch die wirklich sehr simple Bedienungsweise (es gibt nur einen einzigen Schalter) mehr als wettgemacht, und der Preis von 15 bis 20 Euro ist fair. Auch hier: Daumen hoch und fünf Sterne für den kleinen Wunderkocher von Tristar.

Reiskocher im Test – Severin Bp 2422

Reiskocher - Severin Bp 2422

Beschreibung

Die Marke Severin ist für solide und nicht allzu kostenintensive Küchengeräte bekannt – und sie hat auch Reiskocher im Angebot. Der Severin Reiskocher Bp 2422 unterscheidet sich im Design grundlegend von den beiden vorgestellten Geräten, er ist nicht rund, sondern oval, hat ein weißes Kunststoffgehäuse und keinen Glasdeckel. Der Innentopf ist herausnehmbar und antihaftbeschichtet, was das Reinigen des Topfes und das Servieren des Reises erleichtert. Der Knauf auf dem Topfdeckel und die seitlichen Henkel der Tristar-Modelle fehlen, das Gerät ist außen bis auf den Schalter an der Front und den Verschluss des Deckels glatt gehalten. Das simple Außendesign ist elegant. Der Kocher hat die Maße 30,5 x 30,3 x 31,9 cm und wiegt 1,5 kg, ist also trotz deutlich größerer Ausführung nicht viel schwerer als andere Geräte. Zum Severin Bp 2422 gehören ein Innentopf, ein Deckel mit Sicherheitsverschluss, einen Einsatz zum Dämpfen von Gemüse, einen Messbecher zum Abmessen des Reises sowie einen Reislöffel mit Halter.

Handhabung

Das Volumen des Geräts beträgt 1,8 l – es kann also Reis für mehrere Personen zubereitet werden. Der Reiskocher ist für größere Familien sowie für Gäste gut geeignet, für einen Single-Haushalt lohnt das Gerät nicht. Denn mit einem Verbrauch von 700 Watt ist der Severin Kocher doch recht stromintensiv. Allerdings verfügt er über eine Abschaltautomatik und Warmhaltefunktion, der Kocher kann also einige Zeit vor der geplanten Mahlzeit programmiert werden und hält den Reis ohne Verlust an Geschmack oder Konsistenz über Stunden warm. Auch Sushireis gelingt gut – prinzipiell kann jede Reissorte gekocht werden, die dann genau so wird, wie man das aus dem Kochtopf gewohnt ist (Langkornreis also eher körnig, Klebereis tatsächlich klebrig).

Vor- und Nachteile

Allerdings hat der Severin Bp 2422 auch einige Schwächen. Die Beleuchtung der Schalter ist etwas schwach, was die Unterscheidung zwischen Kochfunktion und Warmhaltefunktion erschwert. Außerdem lassen sich kleine Mengen Reis für ein oder zwei Personen nicht gut zubereiten – das vom Hersteller angegebene Befüllungsminimum führt zu Verlusten beim Geschmack. Erst bei einer etwas üppigeren Befüllung gelingt der Reis wirklich gut. Wenn man eine größere Portion Reis zubereitet, kann diese im verschlossenen Reiskocher etwa einen Tag lang frisch gehalten und über die Kochfunktion aufgewärmt werden – das ist von Vorteil, wenn man mehrere Mahlzeiten zubereiten möchte. Beim Dünsten von Gemüse ergibt sich die Problematik mit der Mindestmenge nicht. Ein weiteres Manko ist die starke Dampfentwicklung: Das Gerät sollte nur in leicht zu lüftenden Küchen oder unter der Dunstabzugshaube betrieben werden, weil sich sonst an der Decke darüber Feuchtigkeit sammelt. Einen Ein-/Ausschalter besitzt das Gerät nicht, nach dem Gebrauch muss der Netzstecker gezogen werden. Der üblicherweise mit etwa 35 Euro angegebene Preis ist gut, denn das Gerät ist zweifelsohne hochwertig und arbeitet einwandfrei. Severin muss man mögen, und der Feuchtigkeitsentwicklung muss man positiv gegenüberstehen – vierdreiviertel Sterne für ein solides Gerät mit … Charakter.

Reiskocher im Test – Kenwood RC 417

Reiskocher - Kenwood RC 417

Beschreibung

Der Kenwood RC 417 ist ebenfalls ein Kombigerät, mit dem man nicht nur Reis kochen, sondern auch Gemüse garen kann. Das Gerät mit der silberfarbenen Metallverkleidung erinnert im Erscheinungsbild stark an die Produktreihe von Tristar, denn auch hier legt das Design die Nähe zum Kochtopf nahe. Schwarz abgesetzte Henkel rechts und links erleichtern den Transport des Reiskochers, und der Deckel hat einen Knauf wie ein Topfdeckel. Schalter und Leuchten sind auf der Front angebracht, und schwarze Kunststofffüße tragen das Gerät. Es wirkt insgesamt etwas bauchiger als die Modelle von Tristar, aber nennenswerte Unterschiede im Design gibt es nicht. Der Kocher ist denkbar einfach zu bedienen, da er über Koch- und Warmhaltefunktion verfügt, eine Abschaltautomatik hat und ansonsten keine weiteren Optionen bietet. Es handelt sich um ein schlichtes Gerät.

Handhabung

Der Glasdeckel des Kenwood RC 417 ist durchsichtig. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem ein Spatel beziehungsweise Löffel, der das Entnehmen und Durchmengen des klebrigen Reises erleichtert, sowie ein Messbecher zur Befüllung des Gerätes. Ein herausnehmbarer, antihaftbeschichteter Topf erleichtert das Reinigen, und ein mitgelieferter Dampfkorb nimmt Fisch oder Gemüse zum Dünsten auf. Die Kapazität liegt bei 1,2 kg trockenem Reis, das entspricht etwa 10 Tassen – die Menge reicht für einige hungrige Esser. Damit ist der Reiskocher auch für größere Familien und für Gäste geeignet. Im Stromverbrauch liegt der Kenwood RC 417 bei 700 Watt, das ist bei Geräten dieser Größe ein normaler Verbrauch und im Vergleich zu Herd und Kochtopf immer noch recht sparsam. Allerdings würde sich für einen Single-Haushalt wohl ein kleineres Gerät empfehlen. Die angegebene Mindestmenge ist etwas knapp bemessen, größere Portionen gelingen dagegen immer perfekt. Auch der Kenwood RC 417 hat eine Abschaltautomatik sowie Warmhaltefunktion, so dass der Reis für das Abendessen bereits am Mittag gekocht werden kann – das ist durchaus lohnenswert, wenn kleinere Haushalte Reis für mehr als nur eine Mahlzeit zubereiten wollen, denn der Reis bleibt im Gerät einige Stunden lang frisch und kann aufgewärmt werden.

Vor- und Nachteile

Einen einzigen Kritikpunkt gibt es bei dem eigentlich sehr gut funktionierten Reiskocher von Kenwood: Der Deckel scheint ein Schwachpunkt zu sein. Denn es kann vorkommen, dass nach einigen Minuten im Kochbetrieb kondensiertes Wasser sowie heißer Dampf in kleineren Mengen austreten. Das ist nicht weiter dramatisch, wenn man seine Nase nicht direkt in den Dampf hält (Verbrühungsgefahr). Ein untergelegtes Handtuch sowie der Betrieb des Geräts in einer gut zu lüftenden Küche reichen aus, um das Problem zu meistern. Im Gegensatz zu den anderen bisher vorgestellten Reiskochern ist der Kenwood RC 417 solide und vertrauenserweckend in der Erscheinung – es ist sicherlich kein billiger Kocher, und das sieht man dem Gerät an. Mit einem Preis von etwa 50 bis 60 Euro muss man der Marke vertrauen, um sich nicht für ein gleichwertiges Modell von einer anderen Firma zu entscheiden – letztendlich ist der Kauf von Küchenutensilien jedoch immer Vertrauenssache. Daumen hoch und viereinhalb Sterne für ein teures, aber sehr nützliches Gerät.

Reiskocher im Test – Gastroback 42518 Design

Reiskocher - Gastroback 42518 Design

Beschreibung

Der Gastroback 42518 Design Reiskocher sieht für europäische Augen etwas gewöhnungsbedürftig aus, denn er erinnert – ganz im Gegensatz zu den anderen hier vorgestellten Modellen – so gar nicht an einen Kochtopf. Das silberne Gerät mit Metallgehäuse und abgesetztem grauen Kunststoff erinnert in der ovalen Formgebung etwas an asiatische Reiskocher, was wohl nicht ganz unbeabsichtigt war. Seitliche Henkel und ein Knauf am Topfdeckel fehlen, stattdessen gibt es einen Tragegriff ähnlich wie bei einem Eimer oder einer Tasche. Das Gerät hat alle Schalter vorne an der Front und sieht auf den ersten Blick komplexer aus als die anderen vorgestellten Kocher. Mit knapp unter einem Kilogramm ist der Gastroback 42518 ein echtes Leichtgewicht, und die Maße 25 x 27,2 x 24 cm bezeugen ein handliches Format. Mit einem Stromverbrauch von 650 Watt und einem Fassungsvermögen von 5 l ist das Gerät recht sparsam und kann auch für sehr große Reismengen verwendet werden.

Handhabung

Wie die meisten Geräte dieser Art hat der Gastroback 42518 einen Innentopf mit Antihaftbeschichtung, der jedoch nicht besonders robust ist – das leichte Gewicht macht sich hier in Materialschwäche bemerkbar, was aber bei vorsichtigem (sachgemäßem) Umgang mit dem Gerät kaum auffällt. Mitgeliefert werden außerdem ein Messbecher, ein Reislöffel und ein Gareinsatz für Gemüse. Eine ausführliche Bedienungsanleitung mit Kochtips fehlt allerdings, wodurch die ersten Portionen Gemüse wahrscheinlich nicht optimal gegart werden. Ausprobieren, was Gardauer und Wassermenge angeht, löst auch dieses Problem. Der Gastroback kann also im Grunde genommen alles, was die anderen hier vorgestellten Geräte auch beherrschen. Der Reis gelingt in großen wie in kleinen Portionen sehr gut, aber nur bei Langkornreis. Der sehr viel stärkehaltigere asiatische Reis bereitet Probleme, es bildet sich häufig eine kleine braune (leicht angebrannte) Kruste. Die Warmhaltefunktion des Gastroback 42518 ermöglicht es, das Gerät etwas im Voraus zu programmieren, der Reis wird nach dem Kochen automatisch vor dem Auskühlen bewahrt. Kleine Portionen gelingen ebenso gut wie große Portionen, und das vielbeschriebene Problem einer zu großen Mindestfüllmenge kann hier nicht festgestellt werden. Neben Reis lassen sich auch andere Getreide wie beispielsweise Perlgraupen gut garen, und der mitgelieferte Dünsteinsatz tut ein übriges für Gemüse und Fisch. Lediglich bei der Zubereitung von Sushireis versagt der Gastroback: Das ist etwas zu exotisch für das Designgerät.

Vor- und Nachteile

Allerdings gibt es auch ernstere Kritik an dem Gastroback 42518 Design. Wie bei anderen eher kostengünstigen Geräten ist das Material nicht überall sauber verarbeitet, wodurch kondensiertes Garwasser zwischen Scharnieren und Innenteilen entlanglaufen kann und nicht sicher im Auffangbehälter landet – das ist ein Sicherheitsrisiko. Dennoch hat der Reiskocher das Prüfsiegel GS erhalten. Der Gastroback 42518 hat keinen Ein-/Ausschalter, nach dem Betrieb muss also immer der Stecker gezogen werden. Der Preis von etwa 45 bis 55 Euro ist gerechtfertigt, wenn man bedenkt, für welche Zielgruppe dieses Gerät gedacht ist. Für einen Single-Haushalt mit Vorlieben für asiatische Küche ist das Gerät sicherlich nicht geeignet, aber wenn größere Reismengen europäischer Machart gefragt sind, dann ist der Gastroback 42518 Design Reiskocher sicherlich keine schlechte Wahl – andere Geräte dieser Größe und Qualität sind teurer, vor allem auch im Verbrauch. Vier Sterne für den Gastroback 42518, denn er lässt sich im Vergleich zu anderen Geräten nur eingeschränkt nutzen, und das bei einem doch recht stolzen Preis.